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Fenster für das Pastorat auf Hallig Hooge

Bei Touristen ist Hallig Hooge sehr beliebt.

Eine Fährverbindung vom Hafen Schlüttsiel oder auch mit den verschiedensten Ausflugsschiffen ermöglicht einen Ausflug zur Hallig Hooge.

Die Kirche St. Johannis gehört immer zum Ausflugsprogramm. 

Das Pastorat ist das Größere der beiden Gebäude auf der Kirchwarft und dessen Unterhaltung sicher schwierig und vor allem teuer.

 

Dennoch hat sich der Kirchengemeinderat der Hallig Hooge für eine Erhaltung und vor allem für eine Renovierung des Pastorats ausgesprochen.

Der Freundeskreis Halligkirche Hooge hat einen Internetauftritt, der über Neuigkeiten und Unterstützungsmöglichkeiten informiert.

Das Erdgeschoss soll nicht nur für die Kirchengemeinde Hooge offen sein, auch andere Gruppen können diese Räume nutzen.

Im Obergeschoss werden Wohnmöglichkeiten entstehen, so dass auf Kirchwarft  "immer ein Licht brennt".

Unser Auftrag war es, unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes Fenster und Türen im Pastorat anzufertigen und zu montieren.

die Oberfläche des Türelements wird grundiert und lackiert
die Oberfläche des Türelements wird grundiert und lackiert

 

Eine gute Oberflächenbehandlung ist Voraussetzung für Langlebigkeit der Elemente.

Jan- Hendrik hat die Türen und Fenster grundiert und lackiert. 

Zum Schluss noch eine Farbgebung der Rahmen in moosgrün. 

großes Türelement
großes Türelement

Die Elemente benötigen Zeit zum Trocknen und Platz im Spritzraum der Tischlerei Sönke Dethlefsen.

19 Elemente sind verpackt
19 Elemente sind für die Fährfahrt verpackt

Alle Elemente sind gepackt und abfahrbereit zur WDR- Fähre, Abfahrt ab Schlüttsiel.

Die Fähre fährt im Normalfall zweimal täglich, dabei unbedingt den Winterfahrplan

berücksichtigen.

Fahrzeit der Fähre nach Hooge eine Stunde und 35 Minuten

 

Aussicht auf die Kirchwarft
Aussicht auf die Kirchwarft

Angekommen auf Hooge sieht man das große Pastoratsgebäude schon von weitem.

Baustelle Pastorat Hallig Hooge
Baustelle Pastorat Hallig Hooge

Seit Sommer ´19 ist die Baustelle "Pastorat Hooge" eingerüstet.

Demontage der Fensterzarge
Demontage der Fensterzarge

Wir haben die Baustelle mit zwei Mitarbeitern besetzt. Eine Woche sind für die Montage der 19 Fenster und drei Türen geplant.

Kai baut die alte Fensterzarge mit einer Säbel- Säge aus.

Bei uns heißt sie nur "Krokodil". Sie ist eine Elektro- Säge, die man immer mit beiden Händen führen muss.

Überwiegend wird sie für Grobes verwendet und ist bei dieser Arbeit für Kai genau das Richtige. 

Besonders aufpassen musste Kai auf den schön gemauerten Sturz über dem Fenster. Es soll doch alles erhalten bleiben.

 

Fensteröffnung bereit zur Fenstermontage
Fensteröffnung bereit zur Fenstermontage

Wenn alle Zargen ausgebaut sind, werden Silikonreste und Mörtelreste entfernt.

Die Fensteröffnung wird gut ausgefegt und ist bereit zur Montage.

 

 

Der kleine Anbau wird erst im zweiten Bauabschnitt berücksichtigt.

 

 

Ansicht vom Friedhof
Ansicht vom Friedhof

Bei so alten Häusern sitzen die Zargenfenster oft zwischen den Verblendern und nicht dahinter.

Verblender sind Mauerziegel, die für die Außenseite des hier einschaligen Mauerwerks verwendet werden.

Der Maurer verfugt nachträglich noch zum Fenster hin, nachdem wir es wind- und schlagregendicht montiert haben.

 

 

Eingangsbereich
Eingangsbereich

Vorher war hier eine Metalltür eingebaut.

Da dieser Eingang nun zum Gästebereich führen soll, sieht das angefertigte große Türelement einladend aus.

 

Eingang Küsterraum
Eingang Küsterraum

Dieser Eingang hat eine neue Tür zum Küsterraum bekommen.

Entsorgung vom alten Holz
Entsorgung vom alten Holz

Viele alte Fenster und Türen sollen fachgerecht entsorgt werden und werden mit aufs Festland genommen.

Jan- Hendrik sichert die Ladung von oben.

Abfahrt
Abfahrt

Wer auf der Hallig Hooge arbeitet, muss seinen Müll auch wieder mitnehmen.

 

Abfahrt zur Fähre und nach Hause.

Abendstimmung auf Hallig Hooge
Abendstimmung auf Hallig Hooge

Eine arbeitsreiche Woche geht zu Ende.

19 Fenster und drei Türen sind montiert worden.

Für die Mitarbeiter waren es lange Arbeitstage. 

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